CLOSER trifft Sarah Tkotsch am Set von In aller Freundschaft
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Morgens, halb zehn in Leipzig: Sarah Tkotsch (27) kommt noch etwas verschlafen in den MDR–Studios Media City in der Leipziger Südvorstadt an. Seit einem knappen Jahr spielt sie die Krankenschwester Julia Weiß in der erfolgreichen Arzt–Serie "In aller Freundschaft" (dienstags, 21 Uhr, ARD) CLOSER besuchte die Schauspielerin exklusiv am Set und erlebte einen Drehtag hautnah mit...
- 10.05 Uhr im Kostüm: Wie für fast jede Folge schlüpft Sarah in ihr weißes Schwestern–Outfit. "Daran habe ich mich mittlerweile schon gewöhnt", schmunzelt sie.
- 10.15 Uhr in der Maske: Während Make–Up–Artistin Silke Richter noch etwas Rouge auf Sarahs Wangen pinselt, schwärmt die 27–Jährige von ihrer Rolle: "Was ich an Julia toll finde ist, dass sie immer ganz nah an den Patienten dran ist. Sie ist sehr empathisch, unglaublich moralisch und hat einen ganz starken Gerechtigkeitssinn – das hat mich ein bisschen an mich selbst erinnert."
- 10.45 Uhr in Sarahs Garderobe: Weil Sarahs Kollegin Arzu Bazman Fieber hat und möglichst schnell wieder ins Bett muss, wird der eigentliche Drehplan umgeschmissen. Sarahs Szenen beginnen dadurch etwas später. Zeit, noch einmal den Text durchzugehen. "Ich lerne am liebsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen, und dann gehe ich ihn tagsüber beim Autofahren, Einkaufen, und Haushaltmachen immer wieder durch", so Sarah.
- 11.05 Uhr im Studio: Sarah hat ihre ersten beiden Bilder vor sich. Bevor jedoch die endgültige Aufnahme beginnt, müssen die Schauspieler die Szene noch einmal trocken üben, damit die perfekte Position für die Kameras eingestellt werden kann. Zwischen den Einstellungen erklärt Sarah CLOSER: "Damals bei 'Gute Zeiten, schlechte Zeiten' stand ich fast jeden Tag vor der Kamera, jetzt nur noch ein–, maximal zweimal die Woche. Ich finde das persönlich auch besser, weil man sich so intensiver vorbereiten kann!"
- 13.30 Uhr in der Kantine: Bei Currywurst mit Kartoffelpüree kann Sarah eine knappe Stunde abschalten und ein wenig mit ihren Kollegen plaudern. Privat entspannt sie gern beim Sport: "Entweder gehe ich ins Fitnessstudio, spiele Tennis, Badminton oder Tischtennis", verrät sie. "Eine Leidenschaft von mir ist das Pokern!"
- 14.20 Uhr zurück im Studio: Sarah muss noch für zwei weitere Szenen vor die Kamera. Der Tag zieht sich, aber für die Wahl–Berlinerin ist das kein Problem. Dass sie eine Krankenschwester spielt, freut sie persönlich nämlich sehr: "Als Kind wollte ich zuerst Chirugin werden, weil ich wissen wollte, wie der Körper von innen aussieht. Aber dann wollte ich nicht sehen, wie ein Mensch stirbt. Darum wollte ich Pathologin werden, weil da die Menschen schon tot sind. Und jetzt bin ich lustigerweise genau in einer Rolle gelandet, die sich mit dem Körper auseinandersetzt."
- 17.10 Uhr, Drehschluss: Raus aus dem Krankenschwester–Outfit, rein in den die Alltagsklamotten und zurück nach Berlin! "Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in Hotels nicht so wohlfühle. Ich bin viel lieber zu Hause – unter meinem Duschkopf und in meinem Bett." In der Hauptstadt wartet außerdem noch jemand ganz Besonderes auf sie – ihr Freund, wie sie CLOSER exklusiv verrät: "Ja, ich habe einen tollen Freund, der aber nichts mit der Branche zu tun hat. Darum halte ich ihn da raus, weil er das auch gar nicht will. Er unterstützt mich aber in allem, was ich mache, und gibt mir viel Kraft."
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